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Archive for the ‘Presse’ Category

Daniel Häni war im Mai zusammen mit Enno Schmidt in Bozen, hat im Filmclub seinen Film „Kulturimpuls Grundeinkommen“ gezeigt und an dem von Sepp Kusstatscher initiierten Treffen der Grundeinkommensnetzwerke aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien teilgenommen.

(auf das Bild klicken, um zum Video zu gelangen)

Häni und Alice - Ausschnitt.tif

Daniel Häni ist eine beeindruckende Persönlichkeit, ein motivierter und umtriebiger Diener der Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens und ein herausragender Networker. Alice hat in Berlin – wo Daniel im Zuge der Krönungstour des Netzwerkes Grundeinkommen Deutschland gerade ist – in spannendes Interview mit Daniel Häni gemacht. Es ist sehr beeindruckend, was diese quirlige und sympathische Moderatorin aus ihren Interviewpartnern herausholt.

Ein schönes Beispiel für die Möglichkeiten des Internet!

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la Repubblica 16 settembre 2009

Reddito base e disoccupazione

LUCIANO GALLINO

Sul fronte dell’occupazione la crisi ci consegna uno scenario con alcunitratti decisamente negativi. Sindacati e Confindustria sono d’accordo nel prevedere che nei prossimi mesi i disoccupati continueranno ad aumentare.

Tolta una minoranza che troverà abbastanza presto un lavoro decentemente retribuito, in linea con la qualifica professionale posseduta, nel 2010 e dopo la loro massa si dividerà in tre gruppi: quelli che per vivere dovranno accettare un lavoro mal pagato, al disotto delle loro qualifiche e titoli di studio; i disoccupati di lunga durata, che dovranno aspettare anni prima di trovare un posto; infine quelli, soprattutto gli over 40, che un lavoro non lo troveranno mai più. Questo perché dopo le ristrutturazioni aziendali imposte o favorite dalla crisi, la produttività crescerà; ma insieme con essa aumenterà il numero di persone che dal punto di vista della produzione appaiono semplicemente superflue.

Dinanzi a un tale scenario, che riguarda milioni di persone, la riforma degli ammortizzatori sociali di cui si parla equivale a proporre a un malato il cui stato si aggrava giorno per giorno di prendere un’aspirina in più.

Poiché il lavoro tende a scomparire, ma le persone con i loro diritti e bisogni no, occorre trovare il modo di distribuire un reddito anche a chi non lavora.

Quale sistema di sostegno al reddito detti ammortizzatori, concepiti quarant’anni fa, appaiono oggi del tutto inadeguati. Occorre sostituirli con un sistema completamente diverso, capace di generare effetti benefici in diversi ambiti della vita sociale che il sistema in vigore non sfiora nemmeno. Un sistema di sostegno al reddito che dopo una lunga eclissi sta riprendendo posto nell’agenda politica di diversi paesi, dal Brasile alla Germania, è il reddito base, denominazione internazionale che si è ormai affermata in luogo di „reddito garantito“, „reddito di cittadinanza“ e altri. (mehr …)

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Nun war auch das ZDF in Otjivero. John Kantara und Harald Grimm haben eine spannende knapp zehnminütige Reportage gedreht, die in der Sendereihe „Abenteuer Wissen“ gezeigt wurde.

(auf das Bild klicken, um zur Reportage auf ZDF online zu gelangen)
zdf - big otjivero

Das ZDF hat vom Grundeinkommensprojekt in Otjivero/Namibia berichtet

Bezeichnend die Aussagen des Krämers Hardy Köhler, der mit seinem Laden zu den größten Profiteuren des Grundeinkommensprojekts zählt, auch wenn immer mehr pfiffige Bewohner von Otjivero draufkommen, dass sie von Köhler abgezockt werden. Sie fahren in die Stadt und kaufen die Waren des täglichen Bedarfs, aber auch Baumaterial und andere Güter dort viel billiger. Einige sind mittlerweile zu Konkurrenten von Köhler geworden.

Ein kleiner Fehler ist den Autoren unterlaufen: Sie haben im Einstieg die Aussage getroffen, dass es neben dem Grundeinkommen keine weiteren Sozialleistungen gibt. Das stimmt nicht, zumal die Menschen über 60 in Namibia eine Rente in Höhe von ca. 70 namibischen Dollars erhalten (und deshalb kein Grundeinkommen beziehen) und die Schule als auch die Krankenstation im Dorf werden hauptsächlich vom Staat getragen.

Die Reportage verdient aber auf jeden Fall das Prädikat: sehenswert!

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In Otjivero/Namibia wird seit Anfang 2008 ein bedingungsloses Grundeinkommen ausbezahlt.

Nun hat sich auch die Print-Version des „Der Spiegel“ des Themas angenommen und Dialika Krahe nach Namibia geschickt, die für die aktuelle Nummer 33/2009 eine dichte und sehr aussagekräftige Reportage abgeliefert hat.

Spiegel 33-09 Otjivero-Reportage - Ausschnitt
Der Spiegel berichtet in seiner aktuellen Nummer vom Erfolg des Grundeinkommensprojektes in Namibia.

Wenn Sie hier klicken, öffnet sich das PDF des Artikels aus „Der Spiegel“ 33/09

Ein erfolgreiches Projekt
Der Erfolg des Projektes wird immer evidenter und es wäre verheerend, Ende 2009 damit aufzuhören. Claudia und Dirk Haarmann, das Pastorenehepaar aus Windhoek, das das Projekt operativ betreut, sammeln weiter Spenden und hoffen, das beeindruckende Projekt fortsetzen und mittelfristig auf ganz Namibia auszudehnen.

Es wäre ein starkes Zeichen und der Beweis, dass Afrika einen eigenen Weg gehen könnte, mit seinem Reichtum umzugehen. Starke Kräfte stellen sich gegen die in Namibia getestete Variante eines bedingungslosen Grundeinkommens: Die Weltbank, Vertreter von Wirtschaft und Konzernen und die Lobbies der Reichen.

Wir werden das Vorhaben auf jeden Fall aufmerksam weiter beobachten und werden von Claudia und Dirk Haarmann per Email immer wieder über aktuelle Entwicklungen informiert.

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Das Dossier der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung “Die Zeit” beschäftigt sich mit den Gründen und Auswirkungen der aktuellen Krisen und sucht nach Antworten und Ausblicken. Im Hauptartikel des Dossiers schreibt Wolfgang Uchatius über die Grenzen des Kapitalismus und kommt in seinem Artikel “Wir könnten auch anders” auch auf die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens zu sprechen.

Zeit 22-2009 - Titelbild klein 250 px
Kapitalismuskritik, Ende des Wachstumswahns, Offenheit für die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens – Das „Zeit-Dossier“ in der Ausgabe 22/2009 diskutiert die Grundlagen für einen tief greifenden Paradigmenwechsel in Wirtschaft und Gesellschaft

Darüber hinaus geht Wolfgang Uchatius auch auf das Phänomen der Regionalwährungen ein, die vielerorts in Verwendung kommen und offenkundig eine Belebung kleinräumiger, regionaler Wirtschaftskreisläufe bewirken.

Breiten Raum nimmt im ausführlichen Artikel die mögliche Rolle eines bedingunglosen Grundeinkommens ein. Uchatius bricht dessen konkrete Auswirkungen auf eine statistische deutsche Durchschnittsfamilie herunter und beschreibt, was mit Menschen passieren könnte, die nicht mehr ausschließlich auf Einkommen aus Erwerbsarbeit angewiesen sind. Uchatius kommt zum selben Schluß wie die zahlreichen Grundeinkommensnetzwerke in Europa und in der Welt: Ein Grundeinkommen könnte viele Energien für gesellschaftlich und auch wirtschaftlich relevanten Einsatz frei machen und viel Kreativität in unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem einspeisen.

Hier können Sie den Artikel von Wolfgang Uchatius aus der Wochenzeitung “Die Zeit” Nr. 22/2009 herunterladen

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Von Thomas Vitzthum 18. Februar 2009, Die Welt online

Diese Geschichte könnte ein Lehrstück werden, wie sich im Multimedia-Zeitalter eine Form von direkter Demokratie durchsetzen kann: Auf der Internetseite des Bundestages hat man die Möglichkeit, Petitionen einzubringen. Der Wunsch einer Bürgerin nach einem bedingungslosen Grundeinkommen zieht jetzt zehntausende auf die Seite.

Irgendwann zwischen 18 Uhr und 18.115 Uhr am Dienstagabend durchbrach Susanne Wiests Petition die magische Grenze. Auf der Internetseite des Petitionsausschusses des Bundestages quittierte der 50.000. Bürger mit seinem Namen seine Zustimmung zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens. Die Petition der Greifswalderin ist damit mit Abstand die erfolgreichste der letzten Jahre.

Seit 2005 gibt es die Möglichkeit, Petitionen online zu stellen. Die Idee übernahm der Bundestag vom schottischen Parlament. Meist sind es ganz private Interessen, die die Initiatoren umtreiben. So bittet die aktuell zweiterfolgreichste Petition um eine angemessene Vergütung von Auszubildenden in Heilberufen. Immerhin knapp 4000 Bürger finden das offensichtlich gut. Die meisten Antragsteller müssen sich aber mit unter 300 Sympathisanten bescheiden. (mehr …)

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elisabeth schroedter klein
Ein Bericht von Elisabeth Schroedter MdEP
in der online Zeitung „scharf links“ 

Ein bedingungsloses Grundeinkommen für jeden, ohne Bedürftigkeitsprüfung und ohne Verpflichtung, dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen, wird auf europäischer Ebene schon seit 1982 zwischen Politiker/innen, Wissenschaftler/innen und Nichtregierungsorganisationen diskutiert. Eine Vorläuferfraktion der Grünen Fraktion im Europäischen Parlament bildete damals die Plattform dafür. 1986 wurde das „Basic Income Earth Network“ (BIEN) als Europäisches Netzwerk gegründet, welches seit 2004 ein Teil des weltweiten Netzwerkes (Basic Income Earth Network) ist. Netzwerke aus sieben EU-Ländern (Österreich, Dänemark, Deutschland, Irland, Niederlanden, Spanien und Großbritannien) sind Mitglieder des BIEN.

Artikel auf „scharf links“ weiterlesen
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