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Archive for the ‘Basisdoku’ Category

Nun war auch das ZDF in Otjivero. John Kantara und Harald Grimm haben eine spannende knapp zehnminütige Reportage gedreht, die in der Sendereihe „Abenteuer Wissen“ gezeigt wurde.

(auf das Bild klicken, um zur Reportage auf ZDF online zu gelangen)
zdf - big otjivero

Das ZDF hat vom Grundeinkommensprojekt in Otjivero/Namibia berichtet

Bezeichnend die Aussagen des Krämers Hardy Köhler, der mit seinem Laden zu den größten Profiteuren des Grundeinkommensprojekts zählt, auch wenn immer mehr pfiffige Bewohner von Otjivero draufkommen, dass sie von Köhler abgezockt werden. Sie fahren in die Stadt und kaufen die Waren des täglichen Bedarfs, aber auch Baumaterial und andere Güter dort viel billiger. Einige sind mittlerweile zu Konkurrenten von Köhler geworden.

Ein kleiner Fehler ist den Autoren unterlaufen: Sie haben im Einstieg die Aussage getroffen, dass es neben dem Grundeinkommen keine weiteren Sozialleistungen gibt. Das stimmt nicht, zumal die Menschen über 60 in Namibia eine Rente in Höhe von ca. 70 namibischen Dollars erhalten (und deshalb kein Grundeinkommen beziehen) und die Schule als auch die Krankenstation im Dorf werden hauptsächlich vom Staat getragen.

Die Reportage verdient aber auf jeden Fall das Prädikat: sehenswert!

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Zu den originellsten und zugleich umstrittensten Ideen für die Zukunftssicherung der westlichen Wohlfahrtsstaaten gehört das bedingungslose Grundeinkommen für alle. Claus Offe,engagierter Verfechter dieses Modells, verteidigt die Idee des Grundeinkommens gegen vorschnelle Kritik, setzt sich substantiell mit den Argumenten der Gegner auseinander und stellt praktikable Übergangsformen für solch eine Revolutionierung unserer hergebrachten Sozialsysteme vor. Die Krise von Sozialstaat und ökonomischem System, deren Ursachen Offe noch einmal eingehend theoretisch beleuchtet, könnte am Ende ganz neue gesellschaftliche Lösungswege befördern.

Hier geht’s zum gesamten Demographie-Bericht von Claus Offe (PDF, 350 KB).

Claus Offe - neue Politik der Arbeit

Prof. Claus Offe referiert auf diesem Bild bei einer Veranstaltung der Sozialforschungsstelle Dortmund. Er hat auch ein bemerkenswertes Nachwort zu einem Buch von Yannick Vanderborgt und Philippe von Parijs geschrieben („Ein Grundeinkommen für alle? Geschichte und Zukunft eines radikalen Vorschlags“, CAMPUS)

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titel grundeinkommen und konsumsteuer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Institut für Entrepreneurship der Universität Karlsruhe ist 2007 eine wichtige Publikation erschienen, die von Prof. Götz Werner und André Presse herausgegeben wurde. „Grundeinkommen und Konsumsteuer – Impulse für Unternimm die Zukunft“ lautet der Titel des 197 Seiten umfassenden Buches, das zur Gänze aus dem Internet geladen werden kann.

Hier ist es/PDF 6,5 MB:Werner-Presse - Grundeinkommen und Konsumteuer - Impulse für Unternimm die Zukunft

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(ML) Der erfolgreiche Unternehmer Götz Werner hat die Drogeriekette „dm-markt“ aufgebaut und sich vor etwas mehr als einem Jahr aus dem operativen Geschäft zurückgezogen. Schon seit längerem gilt Götz Werner als großer Förderer der Idee des Grundeinkommens und hat verschiedene Bücher zum Thema verfasst (Zur Liste der Publikationen von Götz Werner auf amazon.de).

Götz Werner ist auch Professor geworden und leitet das „Interfakulative Institut für Entrepreneurship“ an der Universität Karlsruhe. Seine Vorlesungen sind stark besucht und einiges davon auch im Internet dokumentiert (hier eine Suchliste auf YOUTUBE, bei Eingabe des Suchbegriffes „Götz Werner“).

götz werner mit dm-logo
Vom erfolgreichen Unternehmer zum Sozial- und Wirtschaftsinnovator: Götz Werner

Sein Institut beschickt einen sehr interessanten Internet-Auftritt, der unter http://www.unternimm-die-zukunft.de aufgerufen werden kann. Dort finden sich sehr informativ aufgemachte Informationszeiten zu spezifischen Fragestellungen. Zur leichteren Orientierung seien zwei hier herausgegriffen:

Das bedingungslose Grundeinkommen/Finanzierung und Wirkung
Häufig gestellte Fragen zum Grundeinkommen (besonders informativ und übersichtlich)
Ausgewählte Texte zum Grundeinkommen (mit Quellen und weiter führenden Verweisen)

Auf der letztgenannten Seite befinden sich auch drei einführende Texte in italienischer Sprache.

 

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Von Olivia Kieser

bin-st meeting 13.2.09 olivia kieser ausschnitt
Olivia Kieser beim Meeting
am 13.2. in Bozen

  • Arbeitsplätze müssen so eingerichtet werden, dass sie dem Sinnbedürfnis und einer Erhöhung von Lebensgefühl und Lebensqualität der Menschen entsprechen.
  • Niemand kann mehr auf Grund einer Notlage ausgebeutet und zu sinnlosen, entwürdigenden Arbeiten gezwungen werden.
  • Arbeitgeber müssen um Arbeitnehmer werben.
  • Jeder Zuverdienst ist für den Arbeitnehmer frei verfügbares Vermögen:
  • Es muß nicht zur Finanzierung der Lebensgrundbedürfnisse eingesetzt (diese sind durch Grundeinkommen finanziert), sondern kann in freier Weise für Konsum, Dienstleistung, Kultur verwendet werden.
  • Alles zusammengenommen heißt das:
  • Das Lebensgefühl des Menschen wird geachtet.
  • Die „Entfremdung“ der Arbeit schwindet.
  • Kurz: Grundeinkommen ist das schönste Arbeits-Motivations-Programm.

Vorteile für Arbeitgeber:

  • Hohe Motivation der eingeworbenen freien Mit-Arbeiter.
  • Dadurch Steigerung der Effizienz und Produktivität des Unternehmens.
  • Der Arbeitgeber muß bei der Entlohnung nicht mehr die Lebensgrundbedürfnisse der Mitarbeiter finanzieren. Diese sind durch Grundeinkommen finanziert.
  • Personalintensive (diensleistungs-) Arbeit im Sozialen, in der Bildung, im Umweltschutz, in Kunst und Kultur kann endlich geleistet werden, weil nicht mehr der Lebensunterhalt sondern nur noch der gesellschaftlich bedeutsame „Wert“ der erbrachten Leistung bezahlt werden muss.
  • Produzierende Betriebe dürfen rationalisieren (Effizienzsteigerung). Sie entlassen ihre Menschen in eine sich entwickelnde „Kulturlandschaft“ und nicht mehr ins „soziale Nichts“.

Gesamtgesellschaftliche Vorteile:

  • Jeder wird freigestellt, das zu tun, was er selbst für richtig hält.
  • Unnötig gewordene Arbeiten können, wie es der Logik der modernen Entwicklung entspricht, endlich sozialverträglich abgeschafft werden. Dadurch wird Potential für neue Arbeitsfelder frei.
  • Durch Verbesserung der allgemeinen Motivationslage und Änderung der Lohnstruktur wird der Wirtschaftsstandort Deutschland wieder attraktiv. Dem Angebot an Waren und Dienstleistungen steht im Volke Kaufkraft gegenüber.
  • Familien werden unterstützt: Kinder bringen das Geld für ihren Lebensunterhalt durch das Ihnen gewährte Grundeinkommen gewissermaßen mit. Eltern können frei entscheiden, in welchem Umfang und in welcher Rollenverteilung sie dem „Arbeitsmarkt“ oder den Kindern zur Verfügung stehen.
  • Selbstständigkeit und neue Initiativen werden unterstützt: Man muss durch seine Arbeit nicht mehr den eigenen Lebensunterhalt, sondern nur noch die Betriebskosten der erbrachten Initiative decken.
  • Alles, was darüber hinausgeht, ist frei verfügbares Vermögen.


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Fundgrube YOUTUBE
YOUTUBE ist eine wahre Fundgrube für Informationen zum Grundeinkommen. Es genügt, auf http://www.youtube.com zu gehen und oben rechts den Begriff „Grundeinkommen“ in die Suchmaske einzutippen.

Hier noch ein interessanter Auszug aus einer Debatte zum Grundeinkommen in Berlin:
Grundeinkommen – Eine Vision und ihre politische Machbarkeit

Eine Podiums- und Publikumsdiskussion

Mit Katja Kipping (MdB DIE LINKE), Hermann Binkert (Staatssekretär Freistaat Thüringen, CDU), Wolfgang Strengmann-Kuhn (MdB GRÜNE), Werner Rätz (Attac), Moderation-Podium: Birgit Zenker, Moderation-Publikum: Günter Sölken.

Aufgenommen am 15.9.2008 in der URANIA, An der Urania 17, 10787 Berlin
Die ganze Debatte auf YOUTUBE

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Auf Youtube befindet sich eine interessante Video-Dokumentation des Abends.

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(ML) Das Wirtschaftsmagazin „brand eins“ erhebt den Anspruch, intensiv nach Hintergründen und Zusammenhängen in den Alltagsphänomenen zu suchen. Das Magazin beschreibt wie kein zweites in der deutschsprachigen Medienrealität den Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft und trägt zu einer intensiven und tief gehenden Debatte um die großen Herausforderungen unserer Zeit bei.

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Viel Platz für ein wichtiges Thema – brand eins schreibt immer wieder zum Grundeinkommen

So ist es nicht ausgeblieben, dass sich „brand eins“ auch detailreich und tief schürfend mit der Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens auseinander setzte und setzt. Schon seit Jahren erscheinen immer wieder brillant recherchierte und sinnfällig umgesetzte Geschichten zu diesem Thema.

Das Magazin verfügt über einen sehr übersichtlichen und betont nüchtern gestalteten Internet-Auftritt, der es ermöglicht, die brillanten Reportagen nachzulesen und elektronisch zu archivieren.

Im folgenden finden Sie die reichhaltige Liste mit den bisher erschienenen Artikeln zum Thema Grundeinkommen und den entsprechenden links: (mehr …)

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Impulstreffen in Brixen
Am 30. Dezember 2008 hat in Brixen ein Treffen stattgefunden, zu dem Sepp Kusstatscher einige seiner Bekannten und Weggefährten, sozial engagierte BürgerInnen und Exponenten der Sozialpolitik eingeladen hatte.

Ziel des Treffens war es, einen ersten Schritt in Richtung Gründung und Aufbau eines Grundeinkommens-Netzwerkes in Südtirol zu setzen.

Basis-Präsentation von Sepp Kusstatscher

Grundeinkommen Tit.seite Präs. Sepp Dez 08

Beim Treffen hat Sepp Kusstatscher aus seiner Sicht den Stand der Debatte zum Grundeinkommen zusammengefasst und eine entsprechende Basis-Präsentation gezeigt, die hier als PDF herunter geladen werden kann:

Grundeinkommen Dez

Protokoll des Treffens
Und hier das Protokoll des Treffens:
Protokoll Meeting Grundeinkommen 30.12

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Zum komplexen Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ gibt es einen umfangreichen Film, der in hundert Minuten Spielzeit einen guten Überblick über das Thema liefert. Es handelt sich um das Film-Essay „Grundeinkommen“, von Daniel Häni und Enno Schmidt.

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Daniel Häni und Enno Schmidt haben mit ihrem Film ein hervorragendes Einstiegsdokument zum Thema „Grundeinkommen“ geschaffen

Daniel Häni betreibt in Basel das „unternehmen mitte“, laut Eigendefinition ein Kulturcafé. Der umtriebige Unternehmer mit der ausgeprägten sozialen Ader hat im Kommunikationskünstler Enno Schmidt einen kongenialen Partner gefunden. Gemeinsam haben sie mit ihrem Film-Essay einen wichtigen Grundpfeiler für die Kommunikation des „Jahrhundertprojekts Grundeinkommen“ geschaffen.

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Zwei, die sich gefunden haben – der Medienkünstler Enno Schmidt und
der visionäre Unternehmer Daniel Häni

Besonders eingängig dargestellte Grafiken und sorgfältig und stimmig ausgewählte Statements von Fachleuten, aber auch vom „Mann am See“ oder der „Frau an der Kasse“ beleuchten die Thematik von allen Seiten. Der zwingende Schluss aus der konsequent verdichteten Argumentation besteht schlussendlich in der Forderung, die Einhebung von Steuern auf Konsumsteuern umzustellen und das Grundeinkommen als eine Art „negative Mehrwertsteuer“ auszuprägen, etwa im Sinne der von Nobelpreisträger Milton Friedmann angeregten „negativ taxes“. Diese standen im Amerika der späten Sechziger-Jahre des vorigen Jahrhunderts unmittelbar vor der Einführung und wurden 1973 dann in einer abgeänderten Form eingeführt, die in der Essenz eher dem Modell des „Kombilohnes“ entspricht.

Niederschwellig und in hoher Qualität im Internet zu sehen
Der Film kann in hoher Qualität im Internet angesehen werden. Auf der homepage des „Kultkino Basel“ kann der Film nicht nur angesehen, sondern auch kostenlos in verschiedenen Formaten herunter geladen werden.

Themenbezogener Blog
Zum Thema haben die kreativen Kommunikatoren unter www.grundeinkommen.tv/blog/ auch einen pfiffig gemachten Blog eingerichtet, der sich mit den wesentlichen Aussagen aus dem Film beschäftigt und Abschnitte davon heraushebt, um Einzelaspekte zu beleuchten.

Auch Booklet zum Downloaden
Das umfangreiche Booklet des Films kann hier vom Internet herunter geladen werden.

Wer eine Kopie des Filmes als DVD haben möchte (das Kopieren dieses Filmes ist ausdrücklich erlaubt und erwünscht), kann sich auch an markus.lobis@kusstatscher.net wenden.

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